Kategorie-Archiv: Köder

hier geht es um von mir verwendete Köder

Mais

kleine gelbe Körner

Ist vermutlich die bekannteste und verbreiteste Partikelsorte. Dosenmais hat wahrscheinlich schon jeder Angler mal am Haken gehabt. Wenn man größere Mengen benötigt bietet es sich an sog. „Futtermais“ zu kaufen und selbst zu kochen (evtl. vorher einweichen).

Obwohl der Mais so bekannt ist und jeder weiß, dass Karpfen Mais lieben vernweden ihn die wenigsten „Carphunter“ als Hakenköder. In den meisten Fällen dienst er lediglich als Beifutter. Das funktioniert natürlich auch. Aber es gibt auch heute noch Fische, die man leichter auf diese kleinen, gelben Körner fängt, als auf eine gekochte Teigkugel…

Weil ich gerade vom guten „alten“ Mais schreibe: sollten sie viele Wasservögel haben, dann sollten sie große Mais-Futterteppiche vermeiden oder damit nur Nachts bzw. unauffällig füttern…sonst könnte es sein, dass es ein Wasservogel-spot wird…

Mais sollte man 12-24h vor dem Kochen in Wasser einweichen. Danach koche ich ihn für 30 Minuten. Kocht man länger wird der Mais matschig und man kann ihn zu Futterballen kneten…. kocht man kürzer sind die Körner eben härter.
Wenn ich nur eine kleine Menge benötige ist auch ein Schnellkochtopf (Dampfkochtopf) ganz praktisch, da sich hier der Kochvorgang verkürzt.
Man kann das Kochen auch etwas verkürzen, wenn man den Mais anschließend in einer Styroporbox o.ä. noch so lange wie möglich warm hält.

Zusätze wie Flavour gebe ich nach dem Kochen hinzu.

Mais wird übrigens noch besser und fängiger wenn man ihn ein paar Tage stehen lässt. Wenn er sauer, gärig riecht ist das gut! Die Karpfen lieben es!

Gegen Plagegeister hilft es wenn man eine Maiskette oder Maiskugeln beködert. Dabei ist es hilfreich wenn man sog. Bait-Mesh oder ein Stück Damenstrumpfhose (ein Säckchen binden) verwendet. Damit haben auch Brachsen & Co. Probleme…

So sieht mein Topf zum Maiskochen aus 😉

Mais kochen

Viel Spaß und tight lines!

Partikel – generell

Mit Partikeln kann man sehr effektiv füttern. Da sie meiner Meinung nach auf das Kilo gesehen billiger als Boilies kommen und weil man mehr Futterstücke hat. Sprich man erreicht mehrere Fische und die Fische haben länger zu fressen. Das ist doch das, was wir mit dem Anfüttern bezwecken wollen oder? Viele Fische am Futterplatz und lange diese vielen Fische am Futterplatz.
Wenn ich mir Grieskugeln für 1,50€/kg rolle dann sind die Boilies natürlich nicht teurer als die Partikel…. und der Nährwert von einem Kilo solcher Boilies dürfte sogar schlechter als von einem Kilo Mais sein…. aber darum geht es mir hier nicht.

Vergleich:
Verteile ich auf meinem Futterplatz (wo ich später angeln möchte) ein Kilo gekochten Mais haben die Fische länger damit zu tun als wenn ich dort ein Kilo 20mm Boilies füttere.
Der Nährwert der Boilies ist vermutlich, je nach Sorte, höher als der des Mais, aber halten sich deswegen die Fische länger?
Mais ist auffälliger (gelb) als die meisten Boilies, die dunkler sind. Es gibt natürlich auch gelbe Boilies oder man kann diese färben, aber das macht den Boilie teurer und man bringt eine Substanz ins Wasser ein (den Farbstoff) der auch gerne draußen bleiben darf. Da im Normalfall jeder Fisch Mais kennt sollte es in den meisten Fällen auch keine Scheuchwirkung wegen der gelben Farbe geben.
Mit einem Kilo Mais kann man eine größere Fläsche füttern als mit Boilies. Es sei denn man möchte einen Meter Abstand zwischen jeder einzelnen Kugel haben…
Gut, Mais & Co. locken auch Weißfische, das hat man mit Boilies nicht so stark, aber sind erstmal Weißfische am Platz, kommen die Karpfen früher oder später auch. Sind sehr viele Weißfische vertreten empfiehlt es sich rechtzeitig nachzufüttern oder – jetzt kommt’s – ein paar große, harte Boilies zu füttern, damit wenn alles weg ist noch ein paar Boilies für die Karpfen da sind.

Partikel brauchen eine gewisse Vorbereitung, nämlich das Einweichen/Kochen.
Aber das brauchen die Boilies im Normalfall auch. Wer nicht selbst rollt hat diese Arbeit nicht, aber der kann auch schon fertig präparierte Partikel kaufen. Alles nur eine Frage des Geldes… Mich persönlich würde nicht nur der Preis abschrecken, sondern auch dass die Partikel konserviert sind…
Noch etwas zur Vorbereitung: wenn man keine Zeit zum Einweichen hat ist es nicht sooo schlimm, viel wichtiger ist das Kochen der Partikel. Erstens werden die Körner so wesentlich attraktiver, aber vorallem verträglich für die Fische!

Hier eine kleine Liste von Partikeln:
Mais
Hanf
Tigernüsse
Maple Peas (Ahorn Samen)
Erbsen
Kichererbsen
Erdnüsse
Taubenfutter (=Mix vieler versch. Partikel)
Weizen
Rosinen
Reis
und zu guter Letzt die Kartoffel

Mehr dazu in den einzelnen „Artikeln“…

 

Köder – das fängt den Fisch

Das vermutlich umfangreichste Thema beim Angeln: „der Köder“
Soll ich dazu überhaupt etwas äußern?
Bin ich doch weder ein Boilieguru, Karpfenpapst oder wissenschaftlich ausgebildeter Zauberfischfutterhersteller…

Die Liste der möglichen Köder, damit meine ich sowohl Hakenköder als auch die Lockköder (Anfütterungsmaterial), ist fast unendlich. Jede einzelne mögliche Variante kann ich hier nicht aufzählen, da ich sicherlich nicht jeden ausgefallenen Köder kenne, außerdem will ich über nichts schreiben, was ich nicht selbst schonmal am Haar/Haken hängen hatten und wovon ich keine Ahnung habe 😉
Hier will ich nur oberflächlich das große Thema der Baits ansprechen. Detailiert über einzelne Köder, sei es Boilies oder Partikel werde ich nach und nach in einzelnen „Artikeln“ beschreiben.
Nochmals sei erwähnt es wird sicherlich keine vollständige Liste werden und auch nur meine Ansichtspunkte widerspiegeln. Jeder hat da wohl so seine eigenen Ansichten und nicht an jedem Gewässer kann jeder Köder fangen.
Die Fängigkeit eines jeden Köders muss man selbst herausfinden. Und auch deren Verwendung kann variieren um zum Erfolg zu führen.

Viel Spaß beim ausprobieren und Petri Heil!

Der Boilie
Für die meisten Carphunter wohl das Non plus ultra (lateinisch für „Nicht mehr weiter“, „Nicht darüber hinaus“). Für viele gibt es wohl nichts besseres um selektiv auf Karpfen zu fischen. Bzgl. „selektiv“ kann man wohl auch zustimmen. Doch was ist ein guter was ein schlechter Boilie? Ab wann ist er zu teuer oder zu hochwertig, falls es das gibt. Und wie gut muss ein Boilie sein damit er fängt?
Welche Größe ist zu klein welche zu groß?
Zu hart zu weich?Wieviel kann ich füttern wieviel muss ich füttern?

Dazu mehr in der Kategorie „Boilies“

Partikel die Welt der Körner
Irgendwie sind das meine Favoriten, obwohl ich viel mit Boilies fische, so ist der Partikel irgendwie doch meine heimliche Nummer 1.
Wie viele andere auch fing ich meine ersten Karpfen auf Dosenmais und Teig (ungekocht) und auch heute füttere ich gerne Spots mit Körner an, am Haar hängt dann aber oft eine harte Kugel – ein Boilie.
Aber warum eigentlich? Klar, um „nur“ dicke Karpfen zu fangen!
Aber macht das einen Sinn?!? Anlocken mit Körnern, fischen mit Boilies?
Genau dieser eine Aspekt genügt mir schon, und den rufe ich mir oft in meinen Gedanken hervor, um meistens immer mindestens eine Rute (wenn es die Gegebenheiten erlauben) mit Partikeln zu fischen.
Auch bei diesem Köder hat man eine riesen Auswahl an unterschiedlichsten Körnern. Zudem sind sie billig(er) und man kann damit wunderschöne Futterteppiche anlegen 😉

Nicht vergessen sollten wir den guten alten WURM/MADEN!!!
Damit lassen sich auch heute noch richtig schöne Fische (auch Karpfen!) fangen.
Manchmal gerade dann, wenn alle anderen Köder versagen…

Cheers,
Michael